Die Siemens Stiftung konzentriert sich in ihrem Engagement auf ausgewählte Regionen in Subsahara-Afrika und Lateinamerika mit dem Ziel, diese Gemeinschaften mit Strom und Wasser zu versorgen, Möglichkeiten für Beschäftigung und Ausbildung zu bieten und gleichzeitig das lokale Unternehmertum zu fördern. In Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort geht es dabei um sozial und finanziell selbsttragende Projekte. Der Water-Energy-Hub (WE!Hub) in Kenia ist ein Referenzprojekt für diesen Ansatz.
Die solarbetriebenen WE!Hubs in Kenia ermöglichen Zugang zu Elektrizität und Trinkwasser
Die WE!Hubs bieten eine umweltfreundliche und nachhaltige Energie- und Wasserversorgung mittels eines fairen und dezentralen Zugangs für die Menschen in den ländlichen und stadtnahen Gebieten Kenias. Die WE!Hubs funktionieren auf der Grundlage von Solartechnologie und damit technisch unabhängig vom Stromnetz, wodurch eine zuverlässige Versorgung gewährleistet ist. Gegen eine geringe Gebühr können tragbare Leuchten, Leuchtmittel und Batterien ausgeliehen, Mobiltelefone aufgeladen oder sauberes Trinkwasser zu bezahlbaren Preisen bezogen werden. Zugleich bieten die WE!Hubs unternehmerische Möglichkeiten, (Aus-) Bildungsprogramme sowie Chancen auf mehr Einkommen. Die als Sozialunternehmen gegründeten WE!Hubs investieren den erzielten Gewinn ausschließlich in die Erweiterung ihrer Aktivitäten, um ihre finanzielle Nachhaltigkeit zu wahren, sowie in andere gemeinnützige Projekte.
Das kenianische Sozialunternehmen Light for Life Ltd. verantwortet die erfolgreiche Umsetzung vor Ort und wird die WE!Hubs nach Projektende weiter betreiben. Light for Life Ltd. wurde eigens zu diesem Zweck von Thames Electricals Ltd. (Kenia) gegründet. Die internationale Stiftung Global Nature Fund koordiniert das Projekt. OSRAM fungiert als Technologiepartner und begleitet das Projekt beratend sowohl bei technischen als auch konzeptionellen Themen. Die Siemens Stiftung implementiert Projekte über die Kernaktivitäten hinaus, um die Region und die Menschen in ihren Communities zu stärken. Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert. Die Siemens Stiftung ist ein weiterer Förderer.
Global Nature Fund, OSRAM AG, Light for Life Ltd. und Thames Electricals Ltd.